Zum Hauptinhalt springen

Guelhan Cugali

20. Frankfurter Gespräche zur MINTA*arbeit 07.05.2026, Jugend- und Kulturzentrum Höchst, 18 Uhr

Infos Plakat

20. Frankfurter Gespräche zur MINTA*arbeit
Digitale Gewalt gegen MINTA*
Intersektionale Perspektiven und Herausforderungen

 
07.05.2026, 18:00 - 21:30 Uhr
Jugend- und Kulturzentrum Höchst, Palleskestraße 2, Frankfurt

 
Herzliche Einladung zu den 20. Frankfurter Gesprächen zur MINTA*arbeit.
 
Digitale Gewalt ist eine Bedrohung für Mädchen, inter*, nicht-binäre, trans* und agender Jugendliche (MINTA*) – insbesondere in Zeiten von KI. Die Formen sind vielfältig – von Cybermobbing, Stalking, Belästigung, das Teilen intimer Inhalte bis hin zu Deepfakes. KI-Technologien greifen aktiv in diese Dynamiken ein und können digitale Gewalt sowohl erleichtern als auch verschärfen. Algorithmen, die auf diskriminierenden Trainingsdaten beruhen, reproduzieren rassistische, sexistische, ableistische und queerfeindliche Muster. Generative KI und Empfehlungssysteme sozialer Plattformen führen dazu, dass MINTA* nicht nur häufiger Ziel digitaler Angriffe werden, sondern dass diese Angriffe flexibler, dauerhafter und schwerer kontrollierbar sind.
 
Gemeinsam mit Prof. Dr. Nivedita Prasad (ASH Berlin), MINTA* aus dem JuKuZ Höchst, Nora Bösel (FeM Onlineberatung), Julia Jawtusch (Frauennotruf), Valentina Lauer (Kinderschutzbund / Save im Recht) und Alia Abbas (Social Media IM*T / Café Müller) beschäftigen wir uns mit digitaler Gewalt aus intersektionaler Perspektive. Wir reflektieren kritisch: Was brauchen betroffene MINTA*? Welche Strukturen funktionieren bereits und wo bestehen Versorgungslücken?
Ziel ist es, gemeinsam praxisnahe Handlungsempfehlungen für eine geschlechtergerechte gewaltfreie digitale Zukunft zu entwickeln – als Impuls für die Fachpraxis, die Umsetzung der Istanbul Konvention und den Aktionsplan „Feminist Fair Future“.
 
Wir freuen uns auf produktiven Austausch und stärkende Vernetzung mit Musik (GG Vybe).
 
Saba Afeworki, Elena Barta und Andrea Keppler